FAQ

Die wichtigsten Fragen schnell beantwortet:

Hier entsteht im Laufe der Zeit eine FAQ-Liste.

  • Aufgaben an Bord (siehe auch unter „Segelkenntnisse“)
    • Du bist ein vollwertiges Crewmitglied. Während der Zeit im Hafen kümmern wir uns gemeinsam um unsere Yacht und unser leibliches Wohl. Wir kochen gemeinsam, räumen aber auch zusammen wieder auf. Für seine Koje ist jeder von uns selbst verantwortlich. Während wir unterwegs sind unterstützt du nicht nur beim Ab- und Anlegen im Hafen, du steuerst das Schiff selber, navigierst durch die Fahrwasser zum Ziel. Wir setzen gemeinsam Segel und bergen diese auch wieder. Für alle Aufgaben, die du selber übernimmst, hast du zuvor eine genaue Einweisung bekommen. Du musst keine Aufgaben übernehmen, denen du dich nicht gewachsen fühlst. Ganz wichtig: Du sollst eine tolle Zeit an Bord haben: Wir gestalten die Fahrtage in der Regel entspannt und haben während des Törns ausreichend Möglichkeiten, Zeit an Land individuell zu gestalten. Zusammen als Crew oder auch einzeln.
  • Bordkasse
    • Der für die jeweilige Reise festgelegte Betrag wird in bar vor Törnbeginn in die Bordkasse eingezahlt. Aus der Bordkasse werden alle Verbrauchsmaterialien bezahlt, wie bspw. Lebensmittel, Diesel, Hafengebühren, Brückengeld. Ein etwaiger Überschuss in der Bordkasse wird zum Törnende ausgezahlt. In seltenen Fällen kann es erforderlich sein, dass während des Törns ein erneutes Einzahlen in die Bordkasse notwendig wird. Der Skipper wird von der Bordkasse freigehalten. Gehen wir gemeinsam Essen, so zahlt jedes Crewmitglied selbst.
  • Dusche, WC & Co
    • Unsere Yacht ist mit einem vollwertigen See-WC ausgestattet, welches jederzeit genutzt werden kann. Auf den meisten Yachten ist ebenfalls eine Dusche im Bad vorhanden. Bevorzugt wird allerdings an Land geduscht. Alle Häfen haben sanitäre Anlagen. Gerade in den Niederlanden sind diese qualitativ hochwertig und komfortabel ausgestattet.
  • Ernährung
    • Vegetarische Ernährung ausdrücklich möglich. Zu Beginn des Törns kaufen wir gemeinsam ein. Auf individuelle Wünsche kann selbstverständlich Rücksicht genommen werden. Wie oft wir gemeinsam kochen besprechen wir zu Beginn. In der Regel gehen wir am Ende des Törns gemeinsam essen. Wir haben eine vollwertige Küche (Pantry) an Bord. Tipp: Vergiss nicht zwei Geschirrtücher einzupacken – immer Mangelware an Bord.
  • Gepäck
    • Praktisch sind Reisetaschen, Seesäcke oder ähnliches. Hauptsache in leerem Zustand gut zu verstauen. Unerwünscht sind Hartschalenkoffer etc.
  • Gezeiten und ihre Auswirkung auf unsere Reise
    • Die Nordsee – Ebbe und Flut, das Wattenmeer. Gut alle sechs Stunden ändert sich das Gesicht der Natur vollständig. Wie wirken sich die Gezeiten auf unsere Reise aus? Hinter der Schleuse Kornwerderzand beginnt das Gezeitenrevier der Nordsee. Im Normalfall fahren wir immer „mit dem Strom“, bedeutet: Wir lassen uns vom auflaufenden oder ablaufenden Wasser „anschieben“. Somit diktiert der Tidenkalender unseren Fahrplan. Es kann durchaus sein, dass wir nachts um 02:00 Uhr auf Vlieland ablegen um mit entsprechender Strömung nach Ameland zu segeln. Dafür kommen wir dann im Laufe des Vormittags auf Ameland an und können uns anschließend nach dem klassischen „Anlegebier“ in die Kojen zurückziehen um am späten Nachmittag fit zu sein für die erste Erkundung der Insel.
  • Kleidung
    • Eine erste Tendenz gibt natürlich die Wettervorhersage. Grundsätzlich gilt zunächst einmal: Lieber zu warm als zu kalt angezogen. Das altbewährte Zwiebelprinzip ist auch beim Segeln das Beste. Lange Unterwäsche/Leggings und langärmelige T-Shirts sind auch im Sommer angesagt. Genau so gehören zu einem Nordseetörn stets Mütze, wasserabweisende Handschuhe (es reichen gewöhnliche „Schneehandschuhe“) und Schal. Nach dem Motto lieber zu viel als zu wenig. Eine wasserdichte Regenjacke, die auch über die „Zwiebel“ passt, eine Regenhose und Gummistiefel mit hellen Sohlen sind ideal. Zum Aufenthalt an Bord sind grundsätzlich Schuhe mit hellen Sohlen (analog Turnhalle) gut, da dunkle Sohlen unerwünschte Spuren an Deck hinterlassen können. Zum Duschen bspw. Badeschlappen nicht vergessen.
  • Seekrankheit
    • Das beste Rezept gegen Seekrankheit: ausgeschlafen sein, gesunde Ernährung, genug trinken und während der Reise immer mal wieder etwas essen. Hochdosiertes Vitamin C soll vorbeugend wirken (bereits regelmäßig vor Törnbeginn eingenommen). Trotz aller Vorbereitungen kann es jeden von uns unvorbereitet treffen. Reisekaugummis, Vomex oder andere Medikamente können bei besonders schwerem Verlauf die Symptome mildern. Allerdings sind wir auf unseren Törns in Friesland nie so lange unterwegs, als das Seekrankheit zu einem ernsthaften Problem für die betroffene Person werden könnte. Einmal im Hafen festgemacht, klingen die Symptome in der Regel innerhalb von Minuten wieder ab. Wichtig nur, rechtzeitig dem Skipper Bescheid zu geben wenn man erste Anzeichen von Übelkeit oder Unwohlsein verspürt und nicht abwarten, bis es zu spät ist. Oft kann durch die Zuteilung einer Aufgabe an Bord (Steuern) die Seekrankheit dann noch verhindert werden. Stichwort verhindern: In der Regel gewöhnt man sich innerhalb von +/- drei Tagen auf See an die Bewegungen des Schiffes.
  • Segelkenntnisse: Muss ich schon Erfahrung mitbringen?
    • Nein! Die Segeltörns werden durch einen erfahrenen Skipper geführt. Für alle Aufgaben, die du als Gast übernimmst, bekommst du zuvor eine ausführliche Einweisung. Niemand wird an Bord überfordert und muss Aufgaben übernehmen, denen er sich nicht gewachsen fühlt. Auch wenn der Skipper an Bord das Kommando hat: Der Umgangston ist immer freundlich. Auf eine moderne Kommunikation während der Manöver und auf See legen wir besonders wert. Selbst dann, wenn der Wind zunimmt und die Wellen höher werden. Wir sind zusammen ein Team an Bord!
  • Unterbringung und Kojenaufteilung
    • Unser Schiff ist ausgestattet mit Doppelkabinen. Es werden in der Regel alle verfügbaren Plätze bei einem Segeltörn belegt. Der Salon bleibt anders als bei anderen Anbietern immer frei, so dass ein Aufenthalts- und Gemeinschaftsraum stets zur Verfügung steht. Bei Einzelreisenden versuchen wir, nach individueller Absprache, die Unterbringung gleichgeschlechtlich zu ermöglichen. Wichtig: Bettwäsche ist an Bord nicht vorhanden. Bitte eigene Bettwäsche mitbringen. Praktisch ist ein Schlafsack + Kopfkissen und Bettlaken. Bitte auch an Handtücher denken. Zu empfehlen sind Mikrofaserhandtücher, ganz Herkömmliche sind aber völlig ausreichend.