Bukarest – Sehenswürdigkeiten

Bukarest von oben

Hier stellen wir euch spannende Orte vor, welche wir selber in Bukarest besuchen. Sicherlich gibt es ein Vielfaches an Sehenswürdigkeiten, aber wir haben schließlich Urlaub und wollen nicht nur Land und Leute kennenlernen, sondern auch entspannen und einfach die Zeit genießen. Zudem ist es toll, sich auch mal in Gegenden abseits der typischen Sights treiben zu lassen um so einen kleinen Einblick in das Alltagsleben der Bukarester zu gewinnen.

Runde Gebäude? Gibt es viele in Bukarest!

Stadtrundgang in Bukarest

Grădinile Cișmigiu

Wir starten an unserem Hotel in der Nähe des Cișmigiu-Parks (Grădinile Cișmigiu). Dieser ist auch unser erstes Ziel. Mit vielen Sitzgelegenheiten und einem „See“ in der Mitte des Parks ist dieser eine Oase der Ruhe und Erholung mitten in der Stadt. Sehr sauber, im Januar abends mit beleuchteten Figuren geschmückt, entdecken wir nach kurzem Spaziergang, dass das Wasser des Sees in der Parkmitte im Winter abgelassen wurde und sich dort eine große Eisfläche zum Schlittschuhlaufen befindet – mit Bar, Schlittschuhverleih und Musik. Auch abends ist hier noch einiges los.

Cișmigiu-Park

Dambovita

Unser Rundgang führt uns weiter in südliche Richtung zur Dambovita. Leider durchfließt der Fluss Bukarest meist kanalisiert und unterirdisch, wir laufen an ihm ein Stück entlang um die „Riverside“ zu entdecken. Viel Verkehr auf den großen, parallel zum Fluss verlaufenden Straßen, lassen allerdings nicht so richtig ein Gefühl von „Strandfeeling“ aufkommen. Auf der anderen Flussseite entdecken wir schon die Silhouette des Parlamentpalastes (Palast des Volkes).


Palast des Volkes

Auf der südlichen Seite der Dambovita befindet sich der Palast des Volkes, am westlichen Ende des Bulevardul Unirii. Als eines der flächenmäßig größten Gebäude der Welt ist er wirklich imposant – so groß, dass er gar nicht aufs Foto passen will. Der vom rumänischen Diktator Nicolae Ceaușescu geplante Palast wurde 1989 fertiggestellt. Es wurde nach dem Ende der Diktatur entschieden, dass Gebäude nicht abzureißen, sonder zu erhalten und weiterhin zu nutzen. Heute befinden sich in dem Palast die rumänische Abgeordnetenkammer, der Senat, eine internationale Polizei- und Zollbehörde sowie das Nationalmuseum für Moderne Kunst.


Piata Unirii

Über den Bulevardul Unirii geht es für uns weiter zum Piata Unirii (Platz der Einheit), einem der größten Plätze Bukarests. Im Sommer sollen die zahlreichen Brunnen und Wasserspiele in der Mitte des Platzes beeindruckend sein – wir finden sie im Januar ausgeschaltet und abgedeckt vor. Dennoch ist der Platz beeindruckend, alleine schon aufgrund seiner Größe. Steht man an der einen Seite des Platzes, und nähert sich zu einem späteren Zeitpunkt einer anderen Seite, so glaubt man nicht sich am selben Platz zu befinden.


Altstadt / Fußgängerzone

Nördlich an das Ende des Platzes der Einheit schließt sich die Bukarester Altstadt an. Mit ihrer Fußgängerzone, den zahlreichen Bars, Restaurants und auch Strip- und Massagestudios (haben wir nicht getestet) ist sie sehr belebt. Immer wieder zwischendrin auch verfallene Häuser, die erschreckenderweise vom armen Teil der Bukarester Bevölkerung bewohnt werden. So prallen hier in einer Straße Welten aufeinander. Wir bummeln durch die Straßen und Gassen in nördliche Richtung, bevor wir am Piata Universitate diese wieder verlassen.


Calea Victoriei

Etwas westlich vom Universitätsplatz verläuft in Nord- südlicher Richtung die Calea Victoriei. Auf dieser laufen wir nun weiter Richtung Norden und kommen an zahlreichen interessanten Gebäuden vorbei. Ministerien, Kirchen, Denkmäler, Theater, die Oper, das Nationalmuseum Rumäniens und die Bukarester Veranstaltungshalle (etwas zurückversetzt) wechseln sich ab.


Pasajul Englez und Pasajul Victoria

Die Calea Victoriei und die östlich parallel verlaufende Strada Academiei verbinden zwei Passagen, die wir uns unbedingt anschauen wollen. Zum einen ist es die Englische Passage, welche Drehort für den Horrorfilm Dracula II war. Zum anderen die Victoria Passage (liegen direkt nebeneinander), welche mit dutzenden bunten Regenschirmen geschmückt ist.

Über eine Seitenstraße erreichen wir dann den Piata Romana, einen weiteren der großen Plätze Bukarests. Von hier aus laufen wir ein Stück zurück über den Bulevardul General Gheorghe Magheru. Das ist die breite Straße, der die wichtigsten der Bukarester Plätze miteinander verbindet. Hier bekommt man einen ersten Eindruck vom tatsächlichen Bukarester Leben. Marktstände wechseln sich ab mit Geschäften, Wohnhäusern und quirligem Leben.

Von hier aus bummeln wir über den Bulevardul Dacia zurück in Richtung Hotel. Der lange Fußweg macht richtig hungrig, so dass wir nun uns auf die Suche nach etwas Essbarem machen werden.


Museum of Senses

Es ist mittlerweile Donnerstag, wir haben ausgeschlafen und abends fährt unser Nachtzug in Richtung Moldawien weiter. Vorher haben wir aber noch genug Zeit um noch durch die Stadt zu streunern. Außerdem haben wir uns vorgenommen, das Museum of Senses anzusehen. Hier fahren wir mit der Metro M3 bis zur Station Polithenica. Nach kurzem Fußmarsch erreichen wir eine Einkaufspassage, in welcher sich im oberen Stockwerk das Museum befindet. Jacken und Taschen eingeschlossen – schon geht es los. Viel Verraten wollen wir hier nicht, aber in Summe kann man sagen, dass für Familien mit kleineren Kindern (5-12 Jahre) das Museum eine tolle Beschäftigung ist. Uns gefällt es, aber der weite Weg hat sich dann nicht wirklich gelohnt.

David im Museum of Senses Bukarest

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